Erste Kündigungen bei Waldarbeitern
ausgesprochen
Die Zahl der Waldarbeiter in der Landesforstverwaltung
Sachsen-Anhalt soll von 960 (Stichtag 01.01.2001) auf 535 VbE
(Vollbeschäftigteneinheiten) im Jahr 2006 gesenkt werden.
Einigkeit zwischen Ministerium, Hauptpersonalrat und
Gewerkschaften herrscht über die sozialverträglichen
Möglichkeiten des Personalabbaus durch
- Versetzungen in andere Verwaltungen
- Altersteilzeit mit vorgezogenem Ruhestand
- Übergang in die Forstdienstleistungsgesellschaft
Von diesen Möglichkeiten haben bis Juni 2001 rund 250
Waldarbeiter Gebrauch gemacht. Als letzte umstrittene
Maßnahme ist die betriebsbedingte Kündigung von
Waldarbeitern/innen mit dem Ersatzangebot einer Qualifizierung in
einer landeseigenen Gesellschaft mit Wirkung zum 31.12.01
vorgesehen. Die Qualifizierungsgesellschaft soll am 01.01.2002
mit 50 Personen die Arbeit aufnehmen. Die ersten Kündigungen
wurden Ende Juni ausgesprochen. Am 28. Juni demonstrierten rund
2.000 Mitarbeiter des Landwirtschafts- und Umweltministeriums
gegen die Kündigung der Waldarbeiter und gegen die
einschneidenden Verwaltungsreformen im Geschäftsbereich.
Forstinfo 2/2001 |
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