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Sachsen-Anhalt

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Vertreter des BDF Landesvorstands beim Aufbauleiter des Landesforstbetriebes Sachsen-Anhalt

Am 28.11.2001 kamen Vertreter des BDF Landesvorstandes mit dem Aufbauleiter des Landesforstbetriebes Sachsen-Anhalt Herrn Dr. Streletzki in Magdeburg zu einem Meinungsaustausch zusammen.
Hauptschwerpunkte der Gesprächsrunde waren der Stand des Aufbaus des zum 1.1.2002 neu zu bildenden Landesforstbetriebes, die Umsetzung der Forststrukturreform und das Verfahren bei der Besetzung der neuen und verbleibenden Dienstposten bzw. Planstellen in der Landesforstverwaltung.

Der Aufbau des Landesforstbetriebes wird geleitet durch eine Lenkungsgruppe unter der Leitung von Frau Staatssekretärin Gäde-Butzlaff. Zwei von ihr berufene Arbeitsgruppen befassen sich mit der Struktur und der Betriebswirtschaft des Landesforstbetriebes und mit der Erarbeitung von Vorschlägen für die Neugestaltung der Dezernate Forstwirtschaft in den Bezirksregierungen und dem Zuschnitt bzw. Ausstattung der neu zu bildenden Forstämter. Herr Dr. Streletzki führte aus, dass der Betriebssitz des Landesforstbetriebes in Wanzleben erst zum 1.4.2002 bezugsfertig sein wird. Bis dahin verbleibt der Betriebssitz im Ministerium MRLU. Der zukünftige LHO-Betrieb untersteht der Dienst- und Fachaufsicht des MRLU. Nach dem Betriebsleiter mit dem ihm unterstehenden Controlling ist eine Untergliederung in 4 Abteilungen vorgesehen. Der Personalbedarf für die noch zu besetzenden Stellen in der Betriebsleitung liegt etwa bei 51 Beschäftigten. Für die Aufbauphase des Betriebes wurden Bedienstete kommissarisch in den Abteilungen eingesetzt. Für den Monat Januar 2002 ist die Ausschreibung der Abteilungsleiterstellen in der Betriebsleitung und der Dienstposten der Forstamtsleitung vorgesehen.

Die Vertreter des BDF brachten klar zum Ausdruck, das allen Beschäftigten die Möglichkeit offen stehen muss, sich für jedes Amt zu bewerben. Die Entscheidung der Auswahl der Beschäftigten für die ausgeschriebenen Dienstposten bedarf in jedem Falle einer Nachvollziehbarkeit und Transparenz. Der BDF steht für seine Mitglieder ein und gewährt in begründeten Fällen Rechtsbeistand. Der BDF spricht sich entschieden gegen ein alleiniges Auswahlverfahren der Bewerber durch ein Assessment-Center aus. Herr Dr. Streletzki stimmte der Meinung der BDF Vertreter zu, dass weitere objektive Kriterien wie die Beurteilungen und die sozialen Belange für eine Auswahl herangezogen werden müssen. Bemängelt wurde seitens des BDF die noch sehr unklare Aussage zur Besetzung der Stellen des gehobenen Dienstes und der Verwaltungsangestellten. Der BDF forderte Herrn Dr. Streletzki auf, möglichst bald Vorstellungen über das Prozedere für die Umsetzung dieses Personenkreises als Information an die betroffenen Bediensteten zu geben.

Der Neuzuschnitt der Reviere mit einer geplanten Reduzierung von 320 auf 210 Reviere ist nach dem 1.4.2002 vorgesehen. Die Neustruktur soll dann zum 1.1.2003 wirksam werden. Die Forderung des BDF nach einem Einstellungskorridor für Mitarbeiter/innen in allen Verwaltungsebenen wurde von Herrn Dr. Streletzki ebenfalls als notwendig erachtet, allerdings bedarf es der Sicherstellung der notwendigen Haushaltsmittel und des Nachweises eines objektiven Bedarfs. Am Ende des Gespräches betonte Herr Dr. Streletzki nochmals, dass es bei der Umsetzung der vor uns stehenden Struktur- und Verwaltungsreform keine Kündigungen im Angestelltenbereich geben wird. Überhänge können durch Sonderfunktionen bzw. Sonderaufgaben abgefedert werden.

Landesvorstand - Karsten Fügner


E-mail: webmaster@bdf-lsa.de Letzte Aktualisierung: 2002-01-15
BDF-GS Sachsen-Anhalt